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Gran Canaria, der kleine Miniaturkontinent
Gran Canaria, der kleine Miniaturkontinent
Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren, nur Teneriffa hat mehr Einwohner. Dafür ist Gran Canaria die am dichtesten bevölkerte, über 500 Einwohner drängen sich hier auf einen Quadratkilometer. 

Beliebt ist Gran Canaria insbesondere bei Pauschalurlaubern aber auch Langzeiturlaubern. Diese werden insbesondere vom milden Wetter im Winter angelockt. Wer Strand in Verbindung mit Aktion und Party sucht, findet dies in der Touristenhochburg der Playa del Inglés und in Maspalomas. Wer es ruhiger mag und auch Familien mit Kindern zieht es häufig nach Puerto Rico und Puerto de Mogan. Die Keimzelle des Tourismus lag allerdings in der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Hiervon zeugt unter anderem noch die Playa de las Canteras, ein Sandstrand in der Hauptstadt, der heute insbesondere von Einheimischen gerne genutzt wird. 

Der Tourismusboom begann auf Gran Canaria in den 1960er Jahren. Urlauber aus England hatten die Insel bereits vorher für sich entdeckt. 

Die größte Stadt der Kanaren ist Las Palmas de Gran Canaria mit 815.379 Einwohnern. 

Der höchste Berg ist zwar der erloschene Vulkan Pico de las Nieves, Wahrzeichen der Insel ist allerdings der 1813 Meter hohe Roque Nublo. Bemühungen eine Seilbahn zum Roque Nublo zu bauen wurden im Frühjahr 2010 allerdings auf Eis gelegt, Umweltschützer waren gegen diese Idee einer Seilbahn zum Roque Nublo Sturm gelaufen.

Die Insel selbst ist kreisförmig. Die höchste Erhebung der Pico de las Nieves mit 1949 Metern. Die Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometer. 

Die UNESCO erklärte Gran Canaria zum Biosphärenreservat. 46 Prozent der Insel gehören zum geschützten Gebiet, dazu kommen noch einmal 100.458 Hektar Meeresgebiet. 

Die Insel lässt sich grob in den Nordosten (Neocanaria) und den Südwesten (Tamarán) unterteilen.


Klima Gran Canaria

Auch das Klima von Gran Canaria wird von den Passatwinden bestimmt. Die damit mitgeführten Wolken bleiben in den Inselbergen hängen und sorgen an den Nordhängen der Insel für zum Teil ergiebige Niederschläge. Meist allerdings nur in Form von Nebel, worauf die kanarischen Pinien aber bestens angepasst sind.

Tagsüber liegt die Durchschnittstemperatur bei 20 Grad im Winter und 26 Grad im Sommer. Temperaturen unter 10 Grad sind an der Küste im Süden eher unbekannt, allerdings in den höheren Regionen wie Fataga oder natürlich am Pico de las Nieves nicht unbekannt. Ab und an liegt hier dann auch Schnee, was einen Massenansturm an Einheimischen auslöst, die mit Kind und Kegel Schnee gucken fahren. 

Im Sommer kann es richtig heiß werden, wenn der Calima die Kanaren in Griff hat. Temperaturen von weit über 30 Grad können dann vor allem in den Sommermonaten erreicht werden. 

Im jährlichen Mittel fallen 228 mm Regen auf Gran Canaria, insbesondere in den Wintermonaten. Die Monate Juli, August und September sind die Trockenzeit ohne Regen. 
 

Beste Klima der Welt

Die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria soll, so eine Studie der Universität von Siracusa (New York) das beste Klima der Welt haben. 
 

Gran Canaria - der Miniaturkontinent

Miniaturkontinent, das beschreibt Gran Canaria ganz gut. Das Klima ist je nach Höhe und Ort auf der Insel unterschiedlich, und das wirkt sich auf Tier- und Pflanzenwelt aus. 14 verschiedene Mikroklimazonen gibt es hier. Die klimatische und geographische Vielfalt mit dem regenreicheren Norden und dem bei Urlaubern sehr beliebten Süden, je nach Lage und Höhe ergibt sich eine sehr unterschiedliche Flora und Fauna. Die Bezeichnung Miniaturkontinent ist also durchaus zutreffend.
Die Trockentäler, die sich von den Berggipfeln bis an die Küste ziehen, heißen Barrancos. Meist sind sie trocken, wenn im Frühjahr oder Herbst aber ergiebige Regenfälle einsetzen, füllen sich diese dann nicht mehr trockenen Täler mit reißenden Sturzbächen, die nicht selten zu erheblichen Überschwemmungen führen können, wenn die Abläufe der Barrancos nicht ordentlich leer geräumt sind. 
 

Name Gran Canaria

Wie die Insel Gran Canaria vor der Eroberung durch die Spanier bei den Altkanariern hieß, darüber streiten sich die Historiker. Tamarán oder Tamarant sind wohl die Favoriten. 

Auch die genaue Herkunft des Namens Gran Canaria ist nicht bekannt. Populär ist die Erklärung, dass es auf der Insel große Hunde (lateinisch Canis) gegeben haben soll. Allerdings wird diese Deutung inzwischen allgemein bezweifelt. 

Die Bezeichnung Gran (groß) soll erst mit den Eroberern gebräuchlich geworden sein. Damit sollte die Bewunderung und Furcht vor den Urkanariern zum Ausdruck kommen. 

Die Bezeichnung Gran Canaria wurde dann im 15. Jahrhundert üblich. Königin Isabel die Katholische bestätigte auch den Zusatz Grande.
 
 
2017, 24 April
 
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